Die Hälfte des Gemeinderates ist neu!

Konstituierende Sitzung des Heddesbacher Gemeinderats am Mittwoch, 24.Juli 2019

 

Von Ursula Suermann

 

In einer öffentlichen Gemeinderatssitzung durfte der alte Gemeinderat

noch einige Bauanträge genehmigen, u. a. zwei für junge Familien, was

große Freude bereitete.

Anschließend wechselte man vom Bürgermeisterzimmer in den Bürgersaal des Rathauses, wo schon Familien und Freunde sowie interessierte Bürger auf das Ereignis dieses Tages warteten, nämlich auf die Verabschiedung und Verpflichtung der Ratsmitglieder. Nachdem festgestellt werden konnte, dass keine Hinderungsgründe gem.  §29  GO vorlagen, bedankte sich Bürgermeister Hermann Roth bei den ausscheidenden Gemeinderatsmitgliedern. Er übergab sowohl Hans Peter Makswitis als auch Thomas Jackel jeweils eine Urkunde und ein Geschenk und bedankte sich bei ihnen für ihre ausgezeichnete Arbeit in den 5 Jahren ihrer Ratszugehörigkeit, in denen sie neben der Gemeinderatsarbeit auch aktiv in Vereinen und Gremien mitgewirkt hatten. So hat sich Makswitis mit seiner Frau intensiv um die Flüchtlingsarbeit gekümmert sowie an Baumaßnahmen in der Freizeitanlage beteiligt; Jackel betreut die Heddesbacher Tanzgruppe mit verschiedenen Faschingsveranstaltungen sowie den Martinsumzug, ebenfalls mit seiner Frau.

Ebenfalls verabschieden musste Hermann Roth seine Stellvertreterin Annemarie Backfisch, die dieses Amt 10 Jahre lang intensiv bekleidete und insgesamt 20 Jahre dem Gremium angehörte,  jetzt aber ihren Platz für Jüngere räumen wollte und zur Wahl leider nicht mehr antrat. Auf ihre Erfahrung zu verzichten, falle ihm sehr schwer, so Roth. Auch sie erhielt ein Geschenk, eine Urkunde und eine Gedenkstehle vom Gemeindetag Baden-Württemberg. Backfisch bleibt der Gemeinde aber weiterhin im Leitungsteam des Seniorencafés erhalten.

Der vierte Gemeinderat, der verabschiedet werden musste, war Fritz Keller.             35 Jahre, also 7 Wahlperioden, hat er sein Engagement der Gemeinde gewidmet, war in der Freiwilligen Feuerwehr und hat auch seine Erfahrung in die Forstbetriebsgemeinschaft eingebracht. Er und seine Frau hatten sich auch um den Bläserchor und die Partnerschaft mit der Gemeinde Obernberg/Tirol intensiv gekümmert. Mittlerweile trägt er den Titel „Altgemeinderat“ und hatte vor 5 Jahren schon die Baden-Württemberg-Urkunde erhalten. Nun übergab ihm H. Roth ebenfalls ein Geschenk und eine Dankurkunde der eigenen Gemeinde. Einen schönen Blumenstrauß erhielten die Ehepartner der Ausscheidenden, die die Arbeit „ihrer“ Gemeinderäte gut begleitet und unterstützt hatten.

Die vier ausscheidenden Räte wechselten nun mit den vier neuen - Christian Frank , Birgit Hauck, Stefanie Kohlert, Joey Schneider (jüngstes Mitglied)  - ihre Plätze. Diese sprachen zusammen mit den Wieder-gewählten – Udo Falter, Volker Reibold, Jörg Reinhard - das Gelöbnis aus, der Gemeinde dienen zu wollen, und wurden von BM Roth mit Handschlag verpflichtet und beglückwünscht. Dienstlich leider verhindert war der ebenfalls wiedergewählte Matthias Fischer.

Gewählt wurden dann Udo Falter zum 1. Bürgermeisterstellvertreter und Jörg Reinhard zum 2. Bürgermeisterstellvertreter. Als neuen Vertreter beim Gemeindeverwaltungsverband Schönau wählte das Gremium Matthias Fischer und als seine Stellvertreterin Birgit Hauck.

Interessiert lauschte man im Anschluss den Informationen zum Haushaltsverlauf 2019, die Werner Fischer, Geschäftsführer des Verwaltungsverbandes Schönau, und BM Roth ansprechend für die Zuhörerschaft vermittelten. So kamen z. B. Themen wie Gehwegerneuerung und Buswartehäuschen, Straßenunterhaltung, Ausbau des Verbindungsweges nach Brombach, Forstwirtschaft, Erneuerung von Wasserleitungen, Landessanierungsprogramm, Kinderbetreuung sowie  Digitalfunk bei der Feuerwehr zur Sprache.

Ergänzend zu den Ausführungen von Fischer ging BM Roth auf die zwei substantiell und finanziell wichtigsten Infrastrukturprojekte ein, die in den nächsten zwei Jahren zu bewältigen sind. Zum einen die Neuorganisation der Abwasserbehandlung im Rahmen einer Anschlusslösung oder einer kommunal präferierten Ertüchtigung der vorhandenen Kläranlage. Zum anderen die Sicherstellung der Betreuung der zunehmenden Zahl von Kindern im Kindergartenalter. Wegen der aktuellen und dauerhaft absehbaren Kapazitätsengpässe in den vorhandenen auswärtigen Betreuungseinrichtungen wird die Gemeinde  im neuen Gremium über alternative Lösungskonzepte, z. B. den Bau eines eigenen Kindergartens, beraten und daraus resultierende Maßnahmen verfolgen.

Zum Abschluss kündigte Bürgermeister Roth für den neuen Gemeinderat eine bald nötige Arbeitssitzung an, um das für direkt nach der Sommerpause geplante Dorffest vorzubereiten.

Seiner Einladung zum Umtrunk mit Imbiss folgten alle Anwesenden

sehr gern und standen noch lange Zeit bei angeregten verschiedenen Gesprächen zusammen.

 

Der neue Gemeinderat

 

v.l.: Volker Reibold, Udo Falter, Joey Schneider, Birgit Hauck, Bürgermeister Hermann Roth, Stefanie Kohlert, Christian Frank,Jörg Reinhard – Es fehlt der

dienstlich verhinderte Matthias Fischer

Die ausscheidenden und geehrten Gemeinderäte mit Ehepartnern

v.l.: Eheleute Claudia und Hans Peter Makswitis, Dieter und Annemarie

Backfisch, Bürgermeister Hermann Roth, Fritz Keller, Eheleute Thomas und Kerstin Jackel

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