Amtswechsel in der kleinsten selbstständigen Gemeinde

 

Heddesbach. Herwig Klein wurde nach 28 Amtsjahren als ehrenamtlicher Bürgermeister verabschiedet, Hermann Roth in seine neue Aufgabe eingeführt. Zahlreiche Bürger und Ehrengäste kamen zum Amtswechsel in der kleinsten selbstständigen Gemeinde des Rhein-Neckar-Kreises am Freitag in den Bürgersaal. Für Klein, der in nahezu drei Jahrzehnten viel für das Dorf geleistet hat, gab's zahlreiche Lobesworte. Er wurde vom Gemeinderat zum Ehrenbürger ernannt. Seinem Nachfolger Roth boten etliche Gratulanten gute Zusammenarbeit an. In ihrer Laudatio zeichnete Bürgermeister-Stellvertreterin Ursula Suermann die Tätigkeit Herwig Kleins nach und ließ manches aus der Vergangenheit im Bild wieder lebendig werden. Klein, der auch im Vereinsleben fest verwurzelt sei, übergebe seinem Ende Februar mit nahezu einhundert Prozent Zustimmung gewählten Nachfolger eine gut aufgestellte Gemeinde: "Ja, unser Dorf hat Zukunft", freute sich Suermann. Gemeinsam mit zweiter Stellvertreterin Annemarie Backfisch überreichte sie dem scheidenden Gemeindeoberhaupt die Ernennungsurkunde zum Ehrenbürger. Auch ein Weg wird in Zukunft seinen Namen tragen. "Achtung und Respekt vor einem Mann, der viel geleistet hat", brachte Landrat Stefan Dallinger zum Ausdruck. Kleins Popularität sei mit den Jahren stets gewachsen. Mittlerweile sei er der am längsten amtierende Bürgermeister im gesamten Kreis. Der Landrat hob insbesondere den Einsatz Kleins für die Mobilität der Heddesbacher Bürger hervor. Der sei durch die deutlich bessere Anbindung mit öffentlichen Nahverkehrsmitteln von Erfolg gekrönt worden. "Vieles, was in Heddesbach geschah, war eine echte Bürgerinitiative", lobte Dallinger auch mit Blick auf die nur geringe Verschuldung der Gemeinde.


Heiligkreuzsteinachs Bürgermeister Karl Brand wies auf die gemeinsamen Verbindungen hin und lobte Kleins Arbeit, die er neben seinem Beruf erledigt habe. Die drei "K's", nämlich Kommune, Kirchengemeinde und Klein hätten immer an einem Strang gezogen, dankte Pfarrerin Gabriele Heuß. Der stellvertretende Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes, Hans-Peter Wey zeichnete Klein mit der silbernen Ehrenmedaille des Landesfeuerwehrverbandes aus. An den Anfang seiner Amtszeit erinnerte Herwig Klein. Damals habe er eigentlich vorgehabt, nur für eine Periode zur Verfügung zu stehen. Schließlich seien vier daraus geworden. Er dankte für Akzeptanz und Zuspruch aus der Bürgerschaft sowie die außerordentliche Hilfsbereitschaft in den zurückliegenden Jahren: "Oft empfand ich, nicht für, sondern mit der Heddesbacher Bürgerschaft mein Amt wahrzunehmen", gab er Dank an die Bürger weiter. Er streifte die vielen Projekte, die in den knapp drei Jahrzehnten umgesetzt wurden. Durch elf überaus aktive Gemeinschaften im Dorf werde Heddesbach immer ein reges und attraktives Dorf bleiben, gab er sich überzeugt.


Nachdem Ursula Suermann Nachfolger Hermann Roth vereidigt und verpflichtet hatte, überreichte ihm Herwig Klein die Rathausschlüssel. Wilhelmsfelds Bürgermeister Hans Zellner, zugleich Präsident des Verbandes baden-württembergischer Bürgermeister, bot dem neuen Amtsinhaber vertrauensvolle Zusammenarbeit an und überreichte gleich ein Beitrittsformular. Pfarrer Karlheinz Gaiser von der katholischen Seelsorgeeinheit Steinachtal gratulierte für die beiden Kirchengemeinden, Frank Reinhard für die örtlichen Vereine. "Ich werde in den kommenden acht Jahren versuchen, mein Bestes zu geben", versprach Hermann Roth. Den guten Zuspruch bei der Amtseinführung betrachte er als Ermutigung und verlässliches Angebot, ihm Vertrauen zu schenken. Er lud alle Bürger zu partnerschaftlich Umgang ein, "damit wir die zukünftige Entwicklung des Dorfes genauso positiv gestalten können wie bisher".


Musikalisch umrahmt wurde die feierliche Gemeinderatssitzung vom Bläserchor Heddesbach, dem evangelischen Kirchenchor Heddesbach und dem Männergesangverein "Sängereinheit" Heddesbach, in dem sowohl der bisherige als auch der neue Bürgermeister kräftig mitsingen.

 

 

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